Omega-3-Fettsäuren begegnen einem auf vielen Nahrungsergänzungsmitteln. Besonders häufig stehen auf den Etiketten die Abkürzungen EPA und DHA. Zusätzlich findet man Begriffe wie Fischöl, Omega-3-Gehalt oder Triglyceridform.
Doch was bedeuten diese Angaben eigentlich? In diesem Ratgeber erklären wir EPA, DHA und die Triglyceridform verständlich und sachlich.
Verfasst von Molqira · Stand: September 2026
Was sind Omega-3-Fettsäuren?
Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Zu den bekanntesten Omega-3-Fettsäuren zählen:
- EPA – Eicosapentaensäure
- DHA – Docosahexaensäure
- ALA – Alpha-Linolensäure
EPA und DHA kommen insbesondere in Fisch und Fischöl vor. ALA findet sich dagegen vor allem in bestimmten pflanzlichen Lebensmitteln.
Bei Fischöl-Nahrungsergänzungsmitteln werden deshalb meistens die Mengen an EPA und DHA separat angegeben.
Was ist EPA?
EPA steht für Eicosapentaensäure.
Sie gehört zu den langkettigen Omega-3-Fettsäuren und ist neben DHA ein wichtiger Bestandteil vieler Fischölprodukte.
Auf einem Produktetikett wird EPA normalerweise in Milligramm pro empfohlener Tagesdosis angegeben. Dadurch lassen sich verschiedene Omega-3-Produkte besser miteinander vergleichen.
Was ist DHA?
DHA steht für Docosahexaensäure.
Auch DHA gehört zu den langkettigen Omega-3-Fettsäuren und kommt gemeinsam mit EPA in Fischöl vor.
EPA und DHA sind also nicht zwei Bezeichnungen für denselben Stoff, sondern zwei unterschiedliche Omega-3-Fettsäuren.
Was ist der Unterschied zwischen EPA und DHA?
Der wichtigste Unterschied ist zunächst ihre chemische Struktur: EPA und DHA sind zwei unterschiedliche Fettsäuren.
Auf Nahrungsergänzungsmitteln werden deshalb häufig drei Werte angegeben:
- gesamte Menge Fischöl
- gesamte Menge Omega-3-Fettsäuren
- davon EPA und DHA
Diese Angaben sollte man nicht miteinander verwechseln.
Ein Produkt mit beispielsweise 2.000 mg Fischöl enthält nicht automatisch 2.000 mg EPA und DHA. Entscheidend ist, wie viel Omega-3 und wie viel EPA beziehungsweise DHA tatsächlich ausgewiesen werden.
Fischöl und Omega-3 sind nicht dasselbe
Dieser Unterschied ist beim Vergleich von Produkten besonders wichtig.
Fischöl bezeichnet das gesamte verwendete Öl. Nur ein Teil davon besteht aus den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA.
Deshalb lohnt sich beim Produktvergleich ein genauer Blick auf die Nährstoffangaben.
Beim Molqira Omega-3-Produkt liefert die empfohlene Tagesdosis von zwei Softgel-Kapseln:
- 2.000 mg Fischöl
- 600 mg Omega-3-Fettsäuren
- davon 360 mg EPA
- davon 240 mg DHA
- 24 mg natürliches Vitamin E
So lässt sich erkennen, wie sich die Gesamtmenge des Fischöls und der tatsächliche Omega-3-Gehalt zusammensetzen.
Was bedeutet Triglyceridform bei Omega-3?
Bei Omega-3-Produkten kann auch die chemische Form des Fischöls angegeben werden.
Bei einem Triglycerid sind drei Fettsäuren an ein Glycerinmolekül gebunden. Der Begriff beschreibt die chemische Form, in der die Fettsäuren im Öl vorliegen.
Wichtig ist: Die Angabe „Triglyceridform“ allein sagt noch nicht alles über die Gesamtqualität eines Omega-3-Produktes aus.
Beim Vergleich sollte man zusätzlich unter anderem auf den tatsächlichen EPA- und DHA-Gehalt, die empfohlene Tagesportion, weitere Zutaten und die Produktkennzeichnung achten.
Ist Triglyceridform automatisch besser?
Eine pauschale Aussage wie „Triglyceridform ist immer besser“ wäre zu einfach.
Die Qualität eines Omega-3-Produktes lässt sich nicht allein anhand eines einzelnen Merkmals beurteilen.
Sinnvoller ist es, mehrere Angaben gemeinsam zu betrachten:
- Menge an Fischöl pro Tagesportion
- Gesamtmenge an Omega-3
- EPA-Gehalt
- DHA-Gehalt
- chemische Form des Öls
- weitere Inhaltsstoffe
- empfohlene Tagesdosis
- transparente Kennzeichnung
So lassen sich Produkte sachlicher miteinander vergleichen.
Welche Funktion haben EPA und DHA?
Für EPA und DHA gibt es in der Europäischen Union zugelassene gesundheitsbezogene Angaben.
EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei.
Der positive Effekt stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg EPA und DHA ein.
Die Molqira-Tagesportion enthält insgesamt 600 mg EPA und DHA, zusammengesetzt aus 360 mg EPA und 240 mg DHA.
Worauf kann man beim Kauf von Omega-3-Kapseln achten?
Wer verschiedene Omega-3-Produkte vergleicht, sollte nicht nur auf eine große Zahl auf der Vorderseite der Verpackung achten.
Hilfreich sind insbesondere diese Angaben:
- Wie viel Fischöl enthält die Tagesdosis?
- Wie viel Omega-3 ist tatsächlich enthalten?
- Wie hoch sind EPA und DHA jeweils dosiert?
- Wie viele Kapseln entsprechen einer Tagesportion?
- In welcher Form liegt das Fischöl vor?
- Welche weiteren Zutaten sind enthalten?
- Wie viele Tagesportionen enthält die Packung?
Dadurch lassen sich verschiedene Produkte wesentlich besser vergleichen.
Omega-3 bei Molqira
Die Molqira Omega-3-Kapseln mit EPA, DHA und Vitamin E enthalten Fischöl in Triglyceridform.
Eine Tagesportion von zwei Softgel-Kapseln liefert 600 mg Omega-3-Fettsäuren mit 360 mg EPA und 240 mg DHA.
Eine Packung enthält 120 Softgel-Kapseln und reicht bei der empfohlenen Einnahme für 60 Tagesportionen.
→ Molqira Omega-3-Kapseln mit EPA & DHA ansehen
Fazit
EPA und DHA sind zwei unterschiedliche langkettige Omega-3-Fettsäuren, die unter anderem in Fischöl vorkommen.
Beim Vergleich von Omega-3-Produkten ist es sinnvoll, nicht nur die Gesamtmenge des Fischöls zu betrachten. Aussagekräftiger sind die tatsächlich enthaltene Omega-3-Menge sowie die einzeln ausgewiesenen Mengen an EPA und DHA.
Die Bezeichnung Triglyceridform beschreibt wiederum die chemische Form, in der die Fettsäuren im Öl vorliegen.
Wer diese Angaben auseinanderhalten kann, kann Omega-3-Produkte deutlich sachlicher miteinander vergleichen.
Quelle: Verordnung (EU) Nr. 432/2012 über zugelassene gesundheitsbezogene Angaben.
Hinweis
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.